Frage
Eine Frau äußert wiederholt Unglauben gegenüber ihrem Ehemann, nachdem ihr zuvor von der hanafitischen Schule geraten wurde, den Ehevertrag zu annullieren. Danach wurde die Fatwa basierend auf den religiösen Gegebenheiten des Landes, in dem sie und ihr Ehemann leben, erteilt. Die Fatwa aus ihrem Heimatland besagt, dass er um Vergebung bitten, sich waschen, beten und Buße tun soll. Doch das Problem wiederholt sich, und er kehrt immer wieder zu seinem Verhalten zurück. Niemand aus der Familie oder dem Haushalt ist mit der Annullierung des Vertrags einverstanden; alle sagen, es sei genug, um Vergebung zu bitten, Buße zu tun und zu beten, denn Allah ist verzeihend und barmherzig. Die Frau befindet sich in großer Not. Was ist die Lösung?
Antwort
Ich sage und mit Gottes Hilfe: Der Vertrag wird nach dem Aussprechen des Unglaubens ungültig; denn es ist ein Austritt aus der Religion, und der Vertrag muss erneuert werden. Es ist notwendig, den Ehemann zu zwingen, zum Mufti zu gehen, damit er die Angelegenheit versteht und mit dieser schrecklichen Tat aufhört. Gott weiß es besser.