Wer die Zakat an jemanden gegeben hat, von dem er dachte, dass er berechtigt ist, sie zu empfangen, und sich dann herausstellt, dass dem nicht so ist

Frage
Was ist das Urteil über jemanden, der die Zakat an jemanden gegeben hat, von dem er dachte, dass er berechtigt ist, sie zu empfangen, und sich dann herausstellt, dass dem nicht so ist?
Antwort
Siehe: Wenn jemand nachforscht und denkt, dass er ein Berechtigter ist, sich dann aber herausstellt, dass er kein Berechtigter ist, wie zum Beispiel wenn sich herausstellt, dass der Geber reich ist, oder ungläubig, oder dass er sein Vater, sein Sohn oder ein Haschemit ist, dann ist es gültig für ihn, und er muss die Zakat nicht erneut zahlen. Wenn er sie jedoch ohne Nachforschung oder nach Zweifel gezahlt hat oder nachforscht und denkt, dass er kein Berechtigter ist, dann ist es nicht gültig für ihn, und er muss die Zakat erneut zahlen, wie im "Ad-Durr al-Muntaka" 1: 225; denn es wurde über Ma'n ibn Yazid رضي الله عنه berichtet, dass er sagte: "Abu Yazid gab Dinar aus, um damit zu spenden, und legte sie bei einem Mann in der Moschee ab. Ich kam und nahm sie und brachte sie ihm zurück, und er sagte: Bei Allah, ich wollte nicht dich. Ich stritt mit ihm vor dem Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم, und er sagte: Dir gehört, was du beabsichtigt hast, o Yazid, und dir gehört, was du genommen hast, o Ma'n." In Sahih al-Bukhari 2: 517.
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