Frage
Ein Arzt, der in einem fremden Land arbeitet, steht vor einem Patienten, der kurz vor dem Tod steht; sein Leben hängt von einem Beatmungsgerät oder bestimmten Medikamenten ab, sodass er stirbt, wenn eines von beidem abgesetzt wird. Die Angehörigen werden gefragt, ob sie die Geräte abstellen möchten oder nicht, und dann erhält der Patient schmerzlindernde Medikamente, bis er stirbt. Wie ist die rechtliche Bewertung dieser Situation und wie ist die Rolle des Arztes in diesem Fall?
Antwort
Ich sage und mit Gottes Hilfe: Die Verabreichung von Medikamenten ist nicht verpflichtend, sondern eine Empfehlung. Wenn der Patient nur an Maschinen lebt, haben die Angehörigen die Wahl, die Maschinen abzuschalten oder weiterlaufen zu lassen, und der Arzt trägt für diese Handlung keine Verantwortung. Gott weiß es besser.