Die Entziehung des Erbes der Tochter wegen der Schulden ihres Ehemannes

Frage
Mein Ehemann ist vor sechs Jahren verstorben. Zwei Stunden vor seinem Tod hat er eine große Summe an den Ehemann meiner Tochter überwiesen, damit dieser sie in ein Projekt investiert. Nach einer Weile fragte ich den Ehemann meiner Tochter nach dem Betrag, und er sagte: 'Ich habe es in das Projekt investiert, und dein Recht ist gesichert.' Er gab mir einen Beleg über den Betrag. Nach (6) Jahren war ich überrascht, als er sagte, dass das Projekt gescheitert sei. Ich erfuhr, dass er Schulden hatte und das Geld genommen hat, um seine Schulden zu begleichen, aus Angst vor dem Gefängnis. Jetzt hatten wir ein Haus, das ich verkauft habe, und meine Tochter hat ihren Anteil am Erbe erhalten, der ungefähr dem Betrag entspricht, den ihr Ehemann ausgegeben hat. Jetzt bin ich unsicher, ob ich ihr ihr Erbe geben soll. Meine Kinder sagen, dass dies das Recht unseres Vaters ist und wir es nicht vergeben werden. Ihr Ehemann hat sie überzeugt, dass er uns die Hälfte des Betrags zurückgegeben hat, und ich möchte meine Tochter nicht verlieren oder ihr Herz brechen. Was soll ich tun?
Antwort
Ich sage und mit Gottes Hilfe: Das Erbe ist ein Recht der Tochter, und ihr dürft sie nicht von ihrem Recht abhalten wegen des Verhaltens ihres Mannes. Ihr solltet euch mit ihr zusammensetzen und ihr alles erzählen und zu einem Ergebnis kommen, sodass, falls ihr Mann das Geld nicht zahlt, wir gezwungen sind, eine Klage vor Gericht einzureichen. Seid also nicht verärgert über euer Verhalten; denn es ist auch euer Recht. Und Gott weiß es besser.
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